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Cannabis-Report: sachliche Debatte

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Unter bestimmten Voraussetzungen erstatten Krankenkassen auch Cannabis-Rezepturen. Der Cannabis-Report der TK informiert und trägt zu einer sachlichen Debatte bei.

Seit 2017 erstatten die Krankenkassen unter bestimmten Voraussetzungen auch Cannabis-Rezepturen, also Blüten oder Extrakte aus der Cannabispflanze. Das führte zu einem großen Echo in den Medien und viele kranke Menschen hofften, ihre Symptome lindern zu können. Gleichzeitig machte sich große Verunsicherung breit, wann die Kasse eine Therapie bezahlt und für wen sie geeignet ist. Der gemeinsam mit der Universität Bremen erstellte Cannabis-Report der TK trägt dazu bei, die Debatte wieder zu versachlichen, und bietet allen Beteiligten eine wissenschaftliche Übersicht.

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„Wir freuen uns, dass wir mit Cannabis schwer kranken Menschen seit etwas über einem Jahr eine weitere Therapieoption anbieten können.“

Dr. Jens Baas, Vorsitzender des TK-Vorstands

Vor allem bemängeln die Wissenschaftler der Universität Bremen, dass die Studienlage zu der Thematik sehr lückenhaft ist. Es ist unklar, wem Cannabis in welcher Dosis hilft und in welcher Form es am besten verabreicht werden sollte. Im Einzelfall können gute Ergebnisse mit der Cannabis-Therapie erzielt werden, aber für eine breite Anwendung gibt es keine ausreichende Evidenz.

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 „Wir freuen uns, dass wir mit Cannabis schwer kranken Menschen nun weitere Therapieoption anbieten können“, so Dr. Jens Baas, Vorstandsvorsitzender der TK. „Allerdings wünsche ich mir einen normaleren Umgang mit dem Thema. Mit unserem Report wollen wir dazu beitragen, die Debatte wieder zu versachlichen.“

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