Datennetz

Digitales Netzwerk für TK-Versicherte

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Die 10,3 Millionen TK-Versicherten profitieren von einem stetig wachsenden Netzwerk digitaler Services und Anwendungen – von verschiedenen Gesundheits–Coaches bis zur elektronischen Gesundheitsakte TK-Safe: Allergikern etwa bietet die TK-App Husteblume Orientierung, die TK-Doc-App die schnelle Kontaktaufnahme mit einer Medizinerin oder einem Mediziner. Pflegende Angehörige können über den TK-PflegeCoach einen digitalen Pflegekurs absolvieren und von Migräne Betroffene ihre Erkrankung mit der Migräne-App managen.

Das Herzstück des digitalen Netzwerks ist die elektronische Gesundheitsakte TK-Safe, die 2018 für TK-Versicherte im Betatest gestartet ist. Sie funktioniert wie ein Tresor für sensible Gesundheitsdaten. Dabei gilt das Prinzip: Wer Einblick und Zugriff auf die Daten hat, bestimmen einzig die Versicherten. Sie entscheiden auch, welche Funktionen sie nutzen möchten: Vom Download der TK-Daten über Medikamente, Impfungen und Arztbesuche bis hin zu persönlichen Empfehlungen zu Vorsorgeuntersuchungen.

Im Zentrum stehen die Versicherten

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Vom Smartphone aus lassen sich heute schon viele Angelegenheiten im Sinne der eigenen Gesundheit schnell und einfach regeln.

Der Datentresor TK-Safe

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Der Datentresor steht für digitale Patientenpower: Die Versicherten haben die Hoheit über ihre Daten.

Rezepte und Krankmeldungen digital einreichen

Papier ist geduldig – ohne geht es meist schneller und unkomplizierter. TK-Versicherte können AU-Bescheinigungen digital bei der TK einreichen (eAU), auch mit ersten Arbeitgebern läuft die Vernetzung für den digitalen Austausch an.

Ein Pilotprojekt testet derzeit zudem das elektronische Rezept (eRezept) in Hamburg. Dabei erhalten Versicherte in der Arztpraxis einen QR-Code sowie ein Abbild des bekannten „rosa“ Rezepts in eine App auf ihrem Smartphone oder, falls man sein Smartphone nicht dabei hat, auch gedruckt auf ein Papier. Möchte der oder die Versicherte das Rezept einlösen, scannt die Apotheke den QR-Code ein. Die Apotheke kann daraufhin das von Ärztin oder Arzt verordnete Arzneimittel an die Patientin oder den Patienten abgeben. Der Übertragungsweg ist Ende-zu-Ende verschlüsselt, und die Rezeptdaten liegen, bis zu deren Abruf in der Apotheke, dezentral in der Arztpraxis. Die Teilnahme an dem Projekt ist freiwillig.

Papierkram war gestern

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AU-Bescheinigungen können auch digital eingereicht werden – außerdem nimmt das eRezept bei der TK Fahrt auf.

Statement von Thomas Ballast zur digitalen Versorgung

„Sei es Online-Banking, Reisen buchen oder einkaufen – unsere Versicherten erledigen im Alltag heute schon viele Dinge digital. Der digitale Wandel ist auch im Gesundheitswesen angekommen und als TK gestalten wir diesen aktiv mit. So haben wir  ein digitales Netzwerk geknüpft, in dem unsere Versicherten viele Anliegen rund um die Gesundheit unkompliziert erledigen können.

Herzstück ist unsere elektronische Gesundheitsakte TK-Safe, mit der Patienten jederzeit und an jedem Ort über ihre Gesundheitsdaten verfügen können. Das hilft beispielsweise, Doppeluntersuchungen oder Wechselwirkungen von Medikamenten zu vermeiden. Die Ärztin oder der Arzt erhält außerdem ein ganzheitliches Bild von der individuellen Gesundheit eines jeden Einzelnen. Ergänzt wird TK-Safe durch weitere digitale Angebote wie die elektronische AU-Bescheinigung, das eRezept und Gesundheits-Apps. Gerade im Bereich der Gesundheits-Apps sind heute viele innovative Ideen vorhanden, die die Versorgung verbessern können.
Die Entwicklungszyklen digitaler Produkte sind aber sehr kurz und eine Innovation wird schnell von der nächsten überholt. Um das Potenzial also voll ausschöpfen zu können, brauchen wir für digitale Versorgungsprodukte einen schnelleren Marktzugang.“

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