Netzwerkkultur

Gezielt und vernetzt

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Rund 3.500 Menschen arbeiten bundesweit in 18 Fachzentren der TK. Ihr Spezialistenwissen zu bündeln, Abläufe zu verschlanken und so Kundinnen und Kunden schneller und effizienter die richtige Auskunft und Versorgung bieten zu können – das ist das Erfolgskonzept der TK-Fachzentren.

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Christian Rump
Christian Rump, Krankengeldexperte, Fachzentrum Krankengeld, Münster

„Ich glaube, dass wir in Zukunft hauptsächlich in virtuellen Arbeitsräumen zusammenkommen werden. Dort können wir schon heute Dokumente, Informationen, Aktualisierungen, Ideen und Meinungen austauschen – schnell und unkompliziert. Ergänzend helfen Telefon- und Videokonferenzen dabei, den persönlichen Kontakt zu halten und auch Stimmungsbilder zu transportieren. Gerade für den standortübergreifenden Austausch bietet uns die Digitalisierung viele neue Möglichkeiten.“

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Simone Stephanik
Simone Stephanik, Expertin für Rehatechnik, Fachzentrum Hilfsmittel, Duisburg

„Im Zentrum in Duisburg bearbeiten wir alle Kundenanfragen zum Thema Hilfsmittel. Mit den Pflegezentren arbeiten wir intensiv zusammen, die Themen liegen nahe beieinander. Der direkte Austausch hilft uns, die Anträge unserer Kundinnen und Kunden schnell und effizient zu bearbeiten. Wir werden uns in Zukunft sicherlich noch stärker vernetzen, um anstehende Veränderungen flexibel, professionell und im Sinne unserer Versicherten gestalten zu können.“

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Regina Steiger
Regina Steiger, Leiterin Fachzentrum Vorsorge und Reha, Darmstadt

„Durch Digitalisierung und demographischen Wandel ergeben sich neue Herausforderungen in der Zusammenarbeit. Wir organisieren Projekte und Arbeitsgruppen teamübergreifend, um voneinander zu lernen. Es ist schön, Erfahrungen und Wissen zu teilen, für jeden eingebrachten Impuls erhält man auch immer etwas zurück. Vernetzung schafft Vertrauen. Wer sein Kollegium gut kennt und einschätzen kann, setzt Vertrauen in dessen Fähigkeiten. So kommen wir weg von Verallgemeinerungen und schärfen unseren Blick für das Wesentliche und unsere Ressourcen.“

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Dieter Klein
Dieter Klein, Leiter Fachzentrum Krankenhaus, Mönchengladbach

„Der Gesundheitsmarkt wird komplexer. Auch deswegen wird mein Netzwerk immer wichtiger. Es hilft mir, Zusammenhänge aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten und notwendige Veränderungen abzuleiten. So kann ich hierarchieübergreifend in der TK zusammenarbeiten und auch Impulse von außen einbringen. Gute Ideen anderer kopiere ich gerne und berichte in meinem Netzwerk umgekehrt aktiv über die Entwicklungen meines Zentrums. Eine gutes Projekt ist wie ein überzeugendes Lächeln: Es zu teilen ist ein Gewinn für alle.“

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Kai Wiktor
Kai Wiktor, Pflegeexperte, Pflegezentrum Kiel       

„Die Kommunikation und der fachliche Austausch zwischen den drei Pflegezentren untereinander und mit der Unternehmenszentrale laufen hauptsächlich digital über gemeinsam genutzte Online-Teamräume. So sind wir alle auf dem gleichen Stand zu aktuellen Fragen, neuen Angeboten wie dem Online-Pflege-Coach der TK und den Entwicklungen in der Pflegeversicherung. Dieses Wissen können wir dann in der Beratung von Betroffenen und pflegenden Angehörigen schnell und gezielt einsetzen.“

„Ohne Impulse aus der Praxis können wir uns nicht im Sinne unserer Kunden weiterentwickeln.“

Dr. Christoph Vauth, Geschäftsbereichsleiter Versorgungssteuerung

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David Vieweger
David Vieweger, Prozessmanager  

„Die Verbesserung bestehender und die Entwicklung neuer Prozesse funktioniert am besten in einem interdisziplinären Team. Wenn Prozess- und Organisationsexperten, Softwareentwickler und Praxisexperten zusammen kommen, können alle Blickwinkel und Bedarfe berücksichtigt werden. Das Ziel ist immer ein gut durchdachter, optimaler Prozess, mit dem wir dem Kunden noch schnellere, unbürokratische Lösungen anbieten und den Mitarbeitenden Unterstützung für alle fachlichen und technischen Fragen bieten können.“

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Pascal Mahns
Pascal Mahns, Leiter Fachzentrum Ambulante Leitungen, Bremen

„Wir kümmern uns an fünf Standorten um die ambulante Versorgung, erleben uns durch die Vernetzung aber als ein virtuelles Zentrum. Unsere Kundinnen und Kunden merken höchstens am Dialekt, ob sie in Bremen oder Nürnberg beraten werden, denn wir geben ihnen verlässlich überall die richtige und gleichlautende Auskunft. Um diesen Anspruch einzuhalten, sind wir untereinander im stetigen Austausch und blicken auch über den fachlichen Tellerrand. Dabei helfen uns Teamräume, Blogs und Diskussionsrunden.“

Kurzinterview mit Dr. Christoph Vauth

Wie profitieren TK-Kunden von den Fachzentren?

Dr. Christoph Vauth Die TK-Experten in den Zentren können unsere Kundinnen und Kunden ohne lange Wartezeiten umfassend versorgen und beraten – auch bei komplexen Anliegen. Dahinter liegt das Prinzip, das Seltene häufig zu machen. Daher macht nicht jede oder jeder von allem etwas, sondern ein verantwortliches Team beantwortet beispielsweise alle Fragen zu einer bestimmten Behandlung  – und wird dadurch immer erfahrener.

Wie fördern Sie den Austausch?

Vauth Durch übergreifende Projekte, Patenschaften und Hospitationen. Immer häufiger wechseln Mitarbeitende und Führungskräfte gezielt nach einigen Jahren in ein anderes Team – das bringt überraschende Einsichten. Durch die neuen Perspektiven können wir uns verbessern und unsere Abläufe noch kundenfreundlicher gestalten. In virtuellen Teamräumen tauschen wir uns orts- und zeitunabhängig aus. Und wir experimentieren gezielt mit Methoden zur Selbstorganisation, um herauszufinden, ob und wie Teams ihre Arbeit künftig selbst organisieren können – mit dem Ziel, die Bedürfnisse unserer Kundinnen und Kunden zu erkennen und noch besser zu berücksichtigen.

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