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Netzwerkkultur

Die TK macht ihre Job-Welt moderner

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Lesezeit 7 Minuten Lesezeit

Die Digitalisierung schafft neue Jobs - so auch bei der TK. Die TK schneidet ihr neues Stellenbewertungs- und Vergütungssystem auf die gewandelte Job-Welt zu.

„User Interface Designer“, „Social Media Manager“, „Agiler Coach“ – in Zeiten des digitalen und unternehmerischen Wandels entstehen Jobs, unter deren Namen sich noch vor einigen Jahren kaum jemand etwas vorstellen konnte – auch bei der TK: Die schneidet ihr neues Stellenbewertungs- und Vergütungssystem auf die gewandelte Job-Welt zu.

Das Ergebnis: „Wir haben zum Beispiel als einen zentralen Schritt alle Stellen in der TK zu sogenannten Jobfamilien zusammengefasst, um unter anderem eine bessere Vergleichbarkeit zwischen den Stellen zu schaffen. Dadurch sorgen wir für mehr Transparenz“, sagt Projektmitarbeiter Thomas Otto. Auch sind neue Aufgaben und Tätigkeitsfelder in die Beschreibung aktueller und künftiger Jobs eingeflossen. Ausdrückliches Ziel war es dabei, das Vergütungsniveau insgesamt konstant zu halten. „Es ging bei dem Projekt immer um Kostenneutralität. Das Vergütungsniveau der TK bleibt demnach erhalten. Die geringen Anpassungen in der künftigen Gehaltsentwicklung, die sich durch den Systemwechsel ergeben, gleichen sich langfristig aus“, betont Otto.

Alle an einem Tisch

Um jederzeit die Interessen der Arbeitnehmenden im Fokus zu behalten, waren im Projektteam der Geschäftsbereich Personal und die hauseigenen Gewerkschaft fairTK vertreten. Gemeinsam hat das Team zum Beispiel zu Beginn des Projekts unter Einbezug der Mitarbeitenden mehr als 60 Workshops an verschiedenen TK-Standorten Deutschlands durchgeführt, um ein umfassendes, repräsentatives und aktuelles Bild von der Stellenwelt in der TK zu erhalten. Mit Erfolg: Seit 1. April 2019 sind die neuen Regelungen in Kraft.

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Thomas Otto ist Projektleiter im Geschäftsbereich Personal. Seit seinem Eintritt in die TK im Jahr 2014 beschäftigte er sich mit verschiedenen Themen aus den Bereichen Demografie, Arbeitszeit und Vergütung. Seine Freizeit verbringt der gebürtige Vogtländer gerne beim Zelten am Ostseestrand und in diversen Fußballstadien.

Kurzinterview mit TK-Vorstand Karen Walkenhorst zum neuen Stellenbewertungs- und Vergütungssystem

Was ist an den neuen Bewertungs- und Vergütungsregelungen besser als an den alten?

Karen Walkenhorst Der größte Vorteil ist, dass wir ein zukunftsfähiges System entwickelt haben. Dem Modell liegt eine Logik zugrunde, mit der wir auch neue Aufgaben und Arbeitsplätze schnell ins System einarbeiten können. Das war vorher nicht so einfach möglich. Wir haben unter anderem Stellen sinnvoll zusammengefasst, Bewertungskriterien für die einzelnen Stellen deutlicher ausformuliert – so dass man sie viel besser verstehen und nachvollziehen kann – und den Jobs sprechendere Namen gegeben.

Wie haben Sie die Kommunikation bei diesem wichtigen Thema intern gestaltet?

Walkenhorst Bei diesem für alle TKlerinnen und TKler relevanten Thema war eine offene, transparente Kommunikation für uns das A und O. Deshalb haben wir von Anfang an umfassend über die Ziele und das Vorgehen des Projekts informiert – etwa bei persönlichen Infoveranstaltungen für die Mitarbeitenden, im Dialog mit den Führungskräften oder auch über unser Intranet. Dort haben wir mit dem Projektteam regelmäßig über Zwischenstände berichtet und uns zum Beispiel auch in zwei Live-Chats den Fragen der Mitarbeitenden gestellt. Zusätzlich haben wir einen digitalen Lernraum eingerichtet, in dem sich die Mitarbeitenden rund um die Projektergebnisse informieren können. Und natürlich war das Projektteam jederzeit persönlich ansprechbar.

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